Verantwortlich für den Glaspavillon:

Heike Föll

 

Das Institut besteht aus:


Katarina Burin, Künstlerin
Philipp Ekardt, Literaturwissenschaftler und Kunsthistoriker
Heike Föll, Kunsthistorikerin und Künstlerin
Jan Kedves, Kulturjournalist und Musikredakteur
Matt Saunders, Künstler

 

Mit Beginn dieses Jahres ist der Glaspavillon der Volksbühne zu einem Forschungsinstitut geworden. Es hat sich dort eine Recherchegruppe gegründet, die auf einen neuen Einsatz der Gefühle und der Stimmungen in der gegenwärtigen Kultur reagiert. Diese Konjunktur des Romantischen,gestaltet sich allerdings häufig auf eine unkritische und gewissermaßen depolitisierte Weise. Als Antidot soll eine Folge von Veranstaltungen und Kollaborationen mögliche Rechercheformen ausloten, die affektives, aber nicht unkritisches Wissen hervorbringen. Der Begriff der Kritik hat seine Ursprünge nicht zuletzt in den Schriften der Romantik.

Die Arbeit des Instituts findet in verschiedenen Formaten statt, die Forschung geht in verschiedenen Denkweisen vor sich. In loser Folge werden unterschiedliche Typen der Wissensproduktion kombiniert. Performance, Filmvorführung, theoretischer Diskurs, Musik, Lichtbildprojektion, Lesung etc. werden zu einer Kette ephemerer Ereignisse verknüpft. Bedingung ist dabei der Bezug auf den fragilen Raum des Pavillons, d.h. auf die architektonische Vorgabe einer transparenten Glasbox im Stadtraum.